Leidenschaft, Feuer und neue Magie bei "Alles was zählt"

Mit der Gründung der Steinkamp Dance Factory legt AWZ ab 7. März 2013 den Grundstein für die Zukunft "Du hast nur einen Tanz, um zu überzeugen!" Mit dieser Voraussetzung starten 300 ehrgeizige und talentierte Tänzerinnen und Tänzer in die nervenaufreibenden Auditions der Steinkamp Dance Factory (SDF). Nur die 30 Besten bekommen einen Platz in dem ambitionierten Projekt von Jenny Steinkamp, das ab dem 7. März 2013 den neuen Schwerpunkt der täglichen Serie "Alles was zählt" bildet.

Mit der Gründung der SDF beginnt für "Alles was zählt" eine neue Ära. Der Schwerpunkt der Serie verlagert sich vom Eislaufen auf das Tanzen, auf eine völlig neue Art von Tanz ... Es gibt keine Turniertänze mehr, jetzt setzt man auf spektakuläre Tanzshows und innovative Choreografien – Das gab es bisher noch nie in einer deutschen Serie. Tanzen – das ist Leidenschaft, Feuer und Magie. Genau diese Leidenschaft verspürt Jennifer Steinkamp (Kaja Schmidt-Tychsen), als sie eine große Liebes-Enttäuschung hinter sich bringen will und durch Zufall in die Aufführung einer großartigen Tanzshow gerät. Jenny realisiert: Genau das ist ihr großer Traum: Eine eigene Steinkamp-Tanzshow auf die Beine zu stellen.

Um ihren Traum zu verwirklichen, gründen sie und ihre Eltern kurzerhand die Steinkamp Dance Factory und engagieren mit David M. Degen (Andreas Hofer) den besten Choreografen Deutschlands. Wie Jenny, ist auch Simone Steinkamp (Tatjana Clasing) schnell von der Magie des David M. Degen überzeugt. Sobald die Finanzierung steht, ist der Weg frei von der Essener Tanzfabrik zur neuen Steinkamp Dance Factory. Das neue Dream-Team bildet dort junge Talente aus, sucht nach den besten Nachwuchstänzern für ihr Ensemble. Der Andrang ist groß, die Auditions laufen an … und die Tänzer geben alles, damit sie in den Recall kommen und schließlich an der Akademie aufgenommen werden.

Neben dem Star-Choreografen werden drei weitere neue Rollen die tägliche Serie bereichern: Julia Meyer (Jenny Bach) und Letizia Kaldenhoff (Jennifer Dessin-Brasching) sind zwei talentierte junge Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Julia Meyer muss erst von ihrer älteren Schwester Bea ermutigt werden sich zum Vortanzen zu trauen, und die ehrgeizige Letizia, als verlorene Tochter von Maximilian von Altenburg versucht, ihre Sonderstellung auszunutzen. Lediglich ihre Faszination für Lukas Levin (Marc Schöttner) verbindet die beiden Konkurrentinnen. Lukas will der beste Tänzer der SDF werden, und dafür braucht er den besten Lehrer: Seinen Vater. Denn Lukas ist der der Sohn des Choreografen David M. Degen, zu dem er vor Jahren den Kontakt abgebrochen hatte …

Julia Meyer (Jenny Bach, zu sehen ab 8. März 2013, Folge 1639) ist die jüngere Schwester von Bea Meyer. Schon in der Schulzeit hatte sie nur eine große Leidenschaft: das Tanzen. "Fame", "Flashdance" und "Dirty Dancing" guckte sie mit der großen Schwester Bea in Endlosschleife. Doch ihr fehlt der Mut, sich an einer renommierten Tanzakademie zu bewerben und sich ihren großen Traum zu erfüllen – bis Bea die jetzt 20-jährige quasi "zwingt", an der Audition der Steinkamp Dance Factory teilzunehmen …

Choreograf David M. Degen sieht ihr Talent und erkennt in ihr den ungeschliffenen Rohdiamanten – doch er macht ihr auch klar, dass sie technisch noch nicht auf der Höhe der anderen Tanzschüler ist und nur harte Arbeit sie ans Ziel ihrer Träume bringen wird. Wie Letizia ist Julia bereit, für ihr Ziel, Tänzerin zu werden, alles zu opfern. Julia und Letizia werden nicht nur Konkurrentinnen auf dem Tanzparkett, sondern auch in der Liebe. Denn Julia verliebt sich ausgerechnet in den Tänzer Lukas. Doch der ist nicht nur der Sohn des Choreografen, sondern auch der Lover von Letizia …

Jenny Bach spielt Julia Meyer
Jenny Bach wurde am 19. Oktober 1987 in Waltrop geboren. Nach dem Abitur ging Jenny nach Hamburg, um dort von 2007 bis 2011 auf der Stage School eine Schauspiel-, Gesangs- und Tanzausbildung zu machen. Schon während der Ausbildung bekam sie die Hauptrolle als Frances "Baby" Houseman im Musical "Dirty Dancing" und spielte sie ein Jahr lang in Berlin. Anschließend ging Jenny zurück nach Hamburg und machte ihr Diplom an der Stage School, bevor sie dann erneut 2011-2012 am Metronom Theater in Oberhausen die Rolle als "Baby" in "Dirty Dancing" übernahm. Jennys großes Hobby ist Reisen. Bisher war sie u. a. in Australien, Nordamerika, Schweden, Holland, Spanien, Österreich, und in einigen Städten in Deutschland. Außerdem kocht sie gerne, macht viel Sport und liebt gute Filme.

Wann und wie hast du mit dem Tanzen begonnen?
Ich habe immer viel gesungen, gespielt und Tanzfilme geguckt und irgendwann habe ich gedacht, ich will jetzt richtig tanzen lernen. Ich habe mich allerdings recht spät dazu entschieden, erst mit 15 Jahren.

Wie definierst du deine Leidenschaft fürs Tanzen?
Tanzen soll Spaß machen, man kann frei sein, träumen, und genau deswegen tanze ich super gerne. Ich mag kein Ballett und ich mag es auch nicht, wenn Tanzen ein Drill wird, wie es oft beim Ballett der Fall ist. Ich werde daher auch nie eine Ballerina werden. Beim Ballett gibt es keine Individualität, alles muss bei jedem gleich aussehen. Das mag ich nicht. Wenn ich Musik höre, ausgehe oder beim Tanzunterricht bin, muss ich mich sofort bewegen – aber ich mag es viel lieber, wenn es freiwillig ist. J

Was ist dein großer Traum?
Musical. Ich wollte unbedingt Musical machen und mit der Rolle bei "Dirty Dancing" habe ich mir dann diesen Traum erfüllt. Als ich dort die Hauptrolle bekommen habe, war ich das Küken, diejenige mit der wenigsten Erfahrung von allen. Die Zusage kam völlig unerwartet. Ich war noch in der Ausbildung und hätte nie erwartet, dass ich die Rolle bekomme. Ich habe unglaublich viel dazu gelernt und es hat viel Spaß gemacht, Musical zu spielen. Doch jetzt erfülle ich mir gerade meinen zweiten Traum: Schauspielern. Ich finde es cooler, Schauspiel mit Tanz zu kombinieren, als nur rein zu tanzen.

Wie waren die ersten Tage bei AWZ für dich?
Ich finde es toll, dass es die Rolle Julia vorher noch nicht gab, und die jetzt ganz viel mit mir gemeinsam durchlebt. Da passiert jeden Tag etwas Neues und es ist jeden Tag eine neue Herausforderung für mich. Bei "Dirty Dancing" gab es die Rolle "Baby" ja bereits, sie war extrem durch den Film und Jennifer Grey geprägt, da gab es keinen Spielraum. Jetzt musste ich auch meinen Tagesrhythmus komplett umstellen: Bisher hatte ich Vorstellungen abends um acht, war lange wach und habe lange geschlafen, nun sitze ich morgens um halb sieben schon in der Maske und habe um acht Uhr abends Feierabend.

Letizia Kaldenhoff (Jennifer Dessin-Brasching, zu sehen ab 15. März 2013, Folge 1644) träumt von dem großen Erfolg, der sie in den Mittelpunkt stellt. Sie will die Beste sein, denn dann bekommt sie Anerkennung und das Gefühl, etwas Besonderes zu sein und geliebt zu werden. Die 20-jährige wuchs in Argentinien auf und genoss als Älteste von vier Geschwistern eine sehr privilegierte Kindheit. Doch nur auf den ersten Blick: Denn Letizia ist ein Kuckucks-Kind. Ihre Mutter, Janaina Verón, hatte als 18-jährige eine leichtfertige Affäre mit dem damals 17-jährigen Maximilian Santiago de Castillo, der als Stallbursche auf ihrer Ranch gearbeitet hatte.

Die daraus entstandene Schwangerschaft und der nachfolgende Familienskandal sorgten für eine schnelle Hochzeit von Janaina und dem Rinderbaron Ludwig Kaldenhoff. Maximilian wurde rausgeschmissen und ihm vorgemacht, das Kind sei abgetrieben worden. Bis heute verschwendete Maximilian keinen weiteren Gedanken an "die Hure Janaina", die "seinem" Kind ein Leben verwehrte, und entwickelte gleichzeitig eine gewisse Besessenheit an eigene Kinder. Weil ihre Eltern Letizia nun eine Ausbildung an einer New Yorker Tanzschule verwehren, kommt die ganze Sache ans Tageslicht – und Letizia sieht keine andere Möglichkeit, als den "Stallburschen-Erzeuger", also ihren leiblichen Vater, um Hilfe zu bitten. Und so landet sie in der Hoffnung in Essen, dass Maximilian sie mit offenen Armen aufnehmen wird. Ob ihr Plan aufgeht?

Jennifer Dessin-Brasching spielt Letizia Kaldenhoff
Jennifer Dessin-Brasching wurde am 4. April 1985 in Berlin geboren und ist dort auch aufgewachsen und zur Schule gegangen. Ihre ersten Tanzjobs bekam sie nach einem Casting in Berlin vor über zehn Jahren. In Berlin machte sie auch von 2000 bis 2005 ihre Tanzausbildung sowie von 2008 bis 2010 eine Tanz-, Gesangs- und Schauspielausbildung. Seit 2000 wirkte sie als Tänzerin, Model und Darstellerin in zahlreichen Musikvideos, Werbekampagnen und TV-Shows mit, u.a. "The Dome", "ZDF Fernsehgarten" und "X-Factor" und arbeitete außerdem als Tanzlehrerin. Die Rolle als Letizia Kaldenhoff ist ihre erste Hauptrolle. Jennifer Dessin-Brasching interessiert sich sehr für Sport und plant, in diesem Jahr gemeinsam mit ihrem Vater in Berlin ihren ersten Marathon zu laufen, nachdem sie letztes Jahr bereits den Halbmarathon erfolgreich hinter sich gebracht hat. Sportlich liebt sie außerdem Karate, Leichtathletik, Reiten und Schwimmen.

Was ist deine Leidenschaft fürs Tanzen?
Es gehörte immer zu meinem Leben dazu, ich bin damit groß geworden. Ich habe schon bei meiner Mama im Wohnzimmer getanzt und sie hat mich immer dabei gefilmt. Ich hatte mir nie vorgenommen, beruflich Tänzerin zu werden, ich hatte immer andere Pläne. Mit 15, 16 Jahren hat sich das dann geändert: Mit vier Freundinnen habe ich in einer Gruppe im Jugendclub getanzt und das hat mir ein großartiges Gefühl von Zusammenhalt gegeben. Wir haben uns nicht nur zum Trainieren getroffen, sondern hatten auch privat viel miteinander zu tun. Und das Tanz-Casting in Berlin hat mein Leben dann in diese Richtung verändert.

Wie hast du die Rolle bei AWZ bekommen?
Ich war beim Casting für die Rolle Letizia in der Endrunde und sollte nochmal zum Tanz- und Schauspieltraining und finalen Studiocasting nach Köln kommen. Ich war bereits in der Stadt, als ich einen Anruf aus der Produktion bekam: Das Casting hätte sich erledigt. Denn man hätte sich schon für mich entschieden! Mein erster Gedanke war, 'Das kann nicht sein', ich konnte es erst nicht glauben, weil ich damit gar nicht gerechnet hatte. Die Producerin meinte dann auch zu mir, 'So habe ich es auch noch keiner Schauspielerin mitgeteilt", und ich konnte mein Glück kaum fassen. Das Tanz- und Schauspieltraining am nächsten Tag haben wir dann trotzdem gemacht, aber ich konnte nun viel entspannter an die Sache herangehen. Damit ist ein Traum für mich in Erfüllung gegangen.

Wie waren die ersten Tage bei AWZ für dich?
Alles ist neu, aber auf eine schöne Art und Weise. Mein Privatleben hat sich komplett geändert, aber im positiven. Ich fühle mich total wohl am Set, ich freue mich auf die Szenen, die ich drehe, auf die Entwicklung, die ich hier mache und auch an mir erkenne. Ich bin sonst eher schüchtern und zurückhaltend, aber ich fühle mich bei "Alles was zählt" total wohl und angenommen.

Lukas Levin (Marc Schöttner, zu sehen ab 4. April 2013, Folge 1656) sucht die Anerkennung seines Vaters. Lukas will der beste Tänzer werden und die Steinkamp Dance Factory ist der nächste Schritt. In vielerlei Hinsicht ist der 22-jährige die junge Version seines Vaters - genauso talentiert, ebenso kreativ, aber auch genauso stur und konfrontativ. Lukas hat schon früh seine Leidenschaft fürs Tanzen entdeckt und wurde immer von seinem Vater gefördert. Bis zu dem Moment, als die Ehe der Eltern durch Schuld des Vaters auseinanderbricht - und Lukas, nach langen und vergeblichen Mühen, mit dem Vater erneut in Kontakt zu treten, die Verbindung zu ihm kappte und auch seine Tanzambitionen begrub.
Erst Jahre später begann er auf Anraten seiner Mutter wieder mit dem Tanzen. Er nahm den Mädchennamen seiner Mutter an, auch, um seinem Vater zu beweisen, dass er ganz gut ohne ihn zurechtkommt. Bei der Steinkamp Dance Factory bewirbt Lukas sich nur aus einem Grund: David ist der beste Lehrer, den er finden kann. Privat aber will er nicht mit ihm in Verbindung gebracht werden. David, überglücklich, dass er seinen Sohn wieder um sich hat, spielt das Spiel mit, hält die Verwandtschaft geheim und hofft insgeheim auf eine baldige Aussöhnung. Doch der erste Streit lässt nicht lange auf sich warten. Letizias weiblich-toughe, sexy Ausstrahlung zeigt erneut seine Wirkung bei Lukas, der sich eigentlich nicht schnell binden möchte. Beide kennen sich bereits von einer Masterclass in London, wo es zwischen ihnen knisterte. Außerdem hat Letizia, genau wie Lukas, viel von der harten und unerbittlichen Tanzwelt gesehen und einen dementsprechenden Kampfgeist entwickelt. Mit Julia verbindet Lukas der Musikgeschmack, und ihre naive Leidenschaft, mit der sie tanzt, die er als unglaublich inspirierend und als sehr pur und ehrlich empfindet. Allerdings kommt sie ihm manchmal auch wie ein kleines Mädchen vor.

Marc Schöttner spielt Lukas Levin
Marc Schöttner wurde am 29. Dezember 1986 in Wiesbaden Dotzheim geboren. Aufgewachsen ist er in einem kleinen Ort namens Strinz Trinitatis zwischen Wiesbaden und Limburg an der Lahn. 2010 begann er sein Schauspielstudium an der Hochschule der Künste in Bern. Seit 2012 studiert er Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock. Bereits während des Studiums wirkte er in vielen Theateraufführungen, in Kurzfilmen und Reportagen mit. Im Jahr 2011 wurde er für den Film "Noch nie am Meer" beim Filmfestival "FilmFestSpezial" ausgezeichnet. Seine Rolle bei "Alles was zählt" ist seine erste große TV-Rolle in einer Serie.

Wann und wie hast du mit dem Tanzen begonnen?
Mit zwölf Jahren haben wir als Kinder die Choreografien aus den Musikvideos von ATC oder DJ Bobo nachgemacht. Nach dem Konfirmationsunterricht wollte mich mein Patenonkel ursprünglich dazu bewegen einen Gesellschaftstanzkurs zu besuchen, aber ich hatte zuerst überhaupt keine Lust dazu. Erst als sich alle in meiner Clique für einen Tanzkurs angemeldet haben, hab ich eben auch einen gemacht und das höchste Abzeichen, das Goldstar, bekommen. Mit 17 Jahren begann ich bei Motsi Mabuse und Timo Kulczak in Wiesbaden lateinamerikanischen Turniertanz zu trainieren und wurde schließlich Landesmeister. Als ich mich dann mit meiner Tanzpartnerin nicht mehr verstanden habe, bin ich 2006 zum Showdance in die 1. Bundesliga gewechselt und komplettierte noch in den folgenden Jahren meine private Tanzausbildung.

Wie definierst du deine Leidenschaft fürs Tanzen?
Ohne Tanz würde ich gar nicht leben wollen oder nicht mehr können. Das hat sich allerdings erst über die Jahre so entwickelt. Ich habe ja erst recht spät mit dem Tanzen angefangen. Wenn ich als Kind da früh genug reingerutscht wäre, wäre ich sicherlich, auf Grund meiner körperlichen Voraussetzungen, hauptberuflich Tänzer geworden. Tanzen macht mir unheimlich viel Freude, da bin ich frei und kann mich ausleben. Aber das ist eben nicht das, mit dem ich mein ganzes Leben lang mein Geld verdienen will, auch weil der Körper diesen Leistungssport irgendwann nicht mehr mitmacht - Das ist die Schauspielerei, von der ich leben will und auch kann.

Wie bist du zur Schauspielerei gekommen?
Schauspieler wollte ich schon mit acht Jahren werden. In der 8. Klasse hatten wir Darstellendes Spiel in der Schule, und ich hatte einen Traum: "Nach dem Abi gehe ich nach Amerika und werde berühmt ..." Doch es kam erst mal das Tanzen dazwischen. 2010 habe ich dann in Bern mit dem Schauspielstudium begonnen und bin 2012 nach Rostock gewechselt - an einer der besten Hochschulen, die gutes Handwerk vermitteln und die Schauspieler und Studenten viele Auszeichnungen erhalten.

Du hast auch immer wieder gemodelt ...
Bei guten Modelangeboten sage ich gerne Ja. Wie beim Schauspiel kickt es mich, auf Kunst-Fotos in verschiedene Rollen zu schlüpfen - Der Drogenabhängige, der Selbstmörder oder andere Charaktere, deren Grenzen nicht gesetzt sind. Die ersten Fotos entstanden 2007 als Weihnachtsgeschenk. Ich habe mich dann bei Modelagenturen beworben und durch meine Shootings viele interessante Fotografen kennengelernt. Viele Fotos entstanden zum Beispiel mit Oliver Rath, der viele Promis fotografiert und mit dem ich sehr gerne zusammenarbeite.

David M. Degen (Andreas Hofer, zu sehen ab 22. Februar 2013, Folge 1629) ist der künstlerische Leiter der neuen Steinkamp Dance Factory. Das Tanzen war und ist sein Leben. Die Wunde, nach einem Unfall selbst nicht mehr tanzen zu können, scheint verheilt, und so ist David sehr von sich und seinem Können als Choreograph überzeugt. Seine Tanzshows gelten als publikumsnah und erfolgreich, als Regisseur hat er den Ruf, von seinen Tänzern alles zu fordern, aber gleichzeitig auch mitreißend zu sein.

Das Angebot der Steinkamps, gemeinsam eine Tanz-Akademie mit festem Show-Ensemble aufzubauen, ist für David vor allem deshalb reizvoll, weil er zum ersten Mal in seinem Leben eine Gruppe von Tänzern ganz nach seinen Vorstellungen zusammenstellen und formen kann, und einen lukrativen Job kann er auch gut gebrauchen. Von Simone Steinkamp (Tatjana Clasing) ist David fasziniert: diese Frau kann ihm tatsächlich das Wasser reichen – und davon gibt es nicht viele. Auf Anhieb entwickelt sich zwischen beiden eine frotzelnde Hassliebe, mit später durchaus erotischem Unterton. Sein Verhältnis zu Jennifer Steinkamp ist aber auch nicht ohne Spannung: Es knistert gleich beim ersten Zusammentreffen – der Beginn einer neuen Dreiecksgeschichte?

ANDREAS HOFER spielt den Choreografen David M. Degen
Andreas Hofer wurde am 19. Mai 1962 in Osnabrück geboren. Mit 13 Jahren fasste er den Entschluss, Kinderarzt zu werden. Über Studienzeiten in Medizin, Kunstgeschichte und Filmwissenschaften kam er zur Schauspielerei, die ihn auch nach Berlin führte, wo Andreas Hofer mit seiner Frau und seinen drei Kindern lebt. Die beiden Rollen, die ihm in seiner Schauspielkarriere bisher am meisten bedeuteten, sind Oskar Castellhoff in der Telenovela "Alisa – Folge deinem Herzen" sowie in der Nachfolgeserie "Hanna – Folge deinem Herzen", und Markus Lemke in der mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Serie "Türkisch für Anfänger". Bei "Alles was zählt" spielt er nun den Choreografen David M. Degen.

Wie definierst du deine Leidenschaft fürs Schauspiel?
Ich liebe komplexe, vielschichtige, überraschende und widersprüchliche Charaktere. Das sind meistens "böse" Rollen, und auch meine Augen trugen sicher dazu bei, dass ich oft so besetzt wurde. Das ist bei AWZ jetzt erstmals in einer großen Rolle anders, und das hat mich auch am meisten interessiert: Der Choreograf David M. Degen ist ein Charakter, der nicht naturböse ist, der erwachsen ist, in künstlerischen Dimensionen denkt und sich tatsächlich wie ein ganz normaler Mensch verhält. Natürlich hat auch er seine Abgründe, doch er ist ein Guter.

Wie kamst du zur Schauspielerei?
Schon als Kind habe ich auch gebabysittet, hatte umständehalber viel mit Kindern und Ärzten zu tun, und so bin ich dann ins Medizinstudium reingerutscht. Das habe ich dann bis zum Physikum durchgezogen, sozusagen die Antwort auf mein erstes, noch vages großes Interesse am Menschen. Bis sich dieses Interesse etwas verlagerte. Ich wollte mehr über unsere Existenz und das Leben herausfinden, was in den Tiefen des Menschen vor sich geht. Das hat mich zur Schauspielerei geführt. Der Italo-Amerikaner Dominic de Fazio vermittelte mir in Rom, was den Spirit des Schauspiels ausmacht. Die technischen Aspekte kamen dann an der Schauspielschule bei Maria Körber und Joachim Kerzel in Berlin hinzu.

Wie definierst du deine Leidenschaft fürs Tanzen?
Während der Schulzeit habe ich natürlich Tanzkurse gemacht, aber ich war nie aktiver Tänzer. Als ich dann in Berlin studierte, war ich in allen Clubs zu Hause, und auch auf den Dancefloors. Ich war irgendwie immer am Tanz interessiert und habe auf der Bühne mehr Tanzvorstellungen gesehen als Theateraufführungen. Tanzen ist für mich wie Malen im Raum. Wenn die Malerei der künstlerische Ausdruck im Zweidimensionalen ist, geht der Tanz für mich einen Schritt weiter: Was man dabei nur mit Körpern und ohne Worte ausdrücken kann, finde ich sehr faszinierend.

Wirst du bei AWZ auch tanzen?
Dass ich als Choreograf in meiner Rolle nur Anweisungen geben und nicht selbst tanzen muss, ist für mich okay. Und wer weiß, vielleicht habe ich irgendwann einmal ein paar Schritte selbst zu tanzen. Es gibt zum Glück einen tollen Choreografen am Set, der sie mir dann beibringen kann.

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