Silvan-Pierre Leirich und Burnaventura im Interview

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Am 30. Mai gab Silvan-Pierre Leirich und Burnaventura ein kleines aber feines Konzert in Petershagen. Burnaventura schaffte es durch Lebensnahe Texte und Rock die Menschen zu begeistern . Im Zuge dieser Veranstaltung trat auch AWZ-Star Silvan-Pierre Leirich auf. Mit selbst komponierten Texten wie „Paul, der Looser“ oder „Die coole Frau aus Rio de Janeiro“ konnte er stimmlich wie auch durch Gestik und Mimik auf der Bühne überzeugen.


Silvan, wie bist du zur Musik gekommen? Warst du schon immer musikalisch?
Silvan: Musik hatte mich schon immer interessiert. Schon immer hatte ich Ideen für Songs im Hinterkopf. Leider war ich der ganzen Materie nicht mächtig, weil ich weder ein Instrument beherrsche noch Noten. Also habe ich zu Anfang nur gesummt. Ein Glück für mich, das ein schlauer Mensch auf die Idee eines Synthesizers kam. Ich habe mir ein Keyboard gekauft und mit den Möglichkeiten welche mir dieses Gerät bot, Musik gemacht.
 

Wie laufen bei euch die Proben ab?
Burnaventura: Welche Proben?

Silvan: haben nur kurz vor dem Auftritt Zeit noch einmal gemeinsam zu proben. 

Silvan, wird es eine neue CD von dir geben?
Silvan: : Es wird auf jeden Fall eine neue CD geben. Aber es wird etwas völlig anders als „Diamantentränen“. Es ist eine Rock- CD in Planung.
 

Wie kommt es, dass ihr beide ausschließlich deutsch singt?
Silvan: Ich kann mich in meiner Heimatsprache viel besser ausdrücken! Man hat in der eigenen Sprache viel mehr Möglichkeiten Stimmungen wiederzugeben. Ganz besonders wenn man, wie Burnaventura, in den Texten in die Tiefe geht.“Ich hab dich gern“ kann man natürlich auch in 230 Sprachen sagen. Aber wenn man etwas vermitteln will, habe ich mit Deutsch viel mehr Mittel und Wege.

Burnaventura: Ich stimme Silvan zu. Deutsch ist viel genauer.

Silvan: Man kann aus der eigenen Sprache viel mehr machen. Selbst wenn man zum Beispiel der englischen Sprache mächtig ist.

Wie kommt ihr zu euren Texten?
Burnaventura: Die Texte sind alle aus dem Leben.

Silvan: Das geht mir genauso. „Sahara Blues“ beschäftigt sich mit einem Lebensabschnitt meines Managers.
Burnaventura: Bei mir sind es viele persönliche Sachen. Zum Beispiel als ich meinen Job für die Musik hinschmiss oder eine Ehekrise hatte. Noch heute schöpfe ich aus diesen Geschehen um neue Songs zu schrieben.

Was kommt zuerst, der Text oder die Melodie?
Silvan:
Das ist komplett verscheiden. Meist habe ich Ideen für Melodien. Dann weiß ich genau die Richtung der Thematik/Stimmung des Liedes. Im nachhinein fällt mir der Text des Liedes an. Es kommt seltener vor, dass ich erst den Text habe und später die Melodie.
Burnaventura: Bei mir ist es ebenfalls ganz unterschiedlich. Ein Grund dafür ist, das ich jegliche Musikrichtung mag und auch auf Klänge/Rhythmus aus der Umgebung höre. Der Text kommt erst im nachhinein. Manchmal ist ein Lied in 2 Minuten geschrieben und manchmal brauch er ein wenig länger. Das ist sehr unterschiedlich.

Bestand vorher schon eine Freundschaft zwischen euch?
Burnaventura: Das ist erst unser drittes Treffen.
Silvan: Ich habe Burnaventura das erste Mal im Heide Park Soltau singen gehört. Seine Musik hatte mir auf Anhieb gefallen.

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